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Typhus

Eine Krankheit, die dort vorkommt, wo Lebensmittel und Trinkwasser verunreinigt sind.

 

Typhus – Eine Hygienemangel-Krankheit

Ähnlich wie die Cholera wird Typhus durch Bakterien (Salmonellen) von Mensch zu Mensch über verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel übertragen. Typhus kommt daher vor allem in Ländern mit schlechten hygienischen und sanitären Standards vor.


Die Krankheit äußert sich durch Kopfschmerzen, Fieber und Darmbeschwerden, in schlimmen Fällen bis hin zu Blutvergiftungen mit Todesfolge. Schützen können Sie sich durch gute Hygiene oder eine vorbeugende Schutzimpfung, die auch deswegen empfohlen wird, weil sich die Infektion wegen zunehmender Antibiotika-Resistenzen immer schlechter behandelt lässt.

Ansteckung durch den Mund – Die Typhus-Übertragung

Die Ansteckung mit Typhus erfolgt sprichwörtlich von der Hand in den Mund. Typhus-Bakterien werden von Erkrankten und sogar einem Teil der wieder Gesunden (Dauerausscheider) über den Stuhl ausgeschieden. Gelangen Sie von dort durch unzureichende sanitäre Hygiene auf Äcker oder ins Grundwasser, sind Nahrungsmittel und Getränke verunreinigt. Werden Lebensmittel roh und unbehandelt gegessen, gelangen die Bakterien in den nächsten Körper. 

 

Aus diesem Grund ist das Waschen der Hände nach dem Toilettengang und umsichtiger Umgang mit Speisen und Getränken in den bekannten Risikoregionen so wichtig.

Kontaminiertes Wasser
Verunreinigte Nahrungsmittel
Kontaktinfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten

Typhus-Symptome: Die Erkrankung beginnt

Nach 1 bis 6 Wochen zeigt sich die Erkrankung durch hohes, anhaltendes Fieber, begleitet von Verstopfung und manchmal auch Hautveränderungen. Erst in einer späteren Phase kommt es zu Durchfall. Ohne Komplikationen ist die Krankheit damit überstanden. 

 

Bei schweren Verläufen können jedoch weitere Organe, unter anderem das Nervensystem, befallen werden. Blutvergiftung und das Versagen von Organen führen dann ohne Behandlung zum Tod. 200.000 Menschen sterben jährlich weltweit an einer Infektion. Anders als bei Cholera und anderen Durchfallerkrankungen gibt ein Bluttest Klarheit über die Krankheitsursache, nicht etwa eine Stuhlprobe.

Noch ist die Behandlung möglich

Eine Behandlung der Erkrankung ist durch Antibiotika möglich. Resistenzen machen die Therapie jedoch zunehmend schwierig.

Gute Hygiene zählt – So schützen Sie sich vor einer Infektion

Stark von Typhus betroffen sind Indien, Südostasien sowie Teile Afrikas und Südamerikas. Wer eine längere Reise in Risikogebiete plant, auf einfache Reisebedingungen setzt (Trekkingtouren!) oder in Katastrophenregionen unterwegs ist, für den gilt eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO).

 

Wie bei allen Darmerkrankungen, kommt es bei Typhus auf eine gute Handhygiene und umsichtige Ernährung an. Auch Ihr Verhalten schützt Sie effektiv! 

 

  • Trinken Sie nie unbehandeltes Wasser und verwenden Sie keine Eiswürfel.
  • Salate und Rohkost sind tabu! Frisches unbedingt schälen oder abkochen!
  • Tierische Produkte mit Vorsicht und auf jeden Fall gegart zu sich nehmen. 
  • Zu den riskanten Produkten gehört leider auch Speiseeis. 
  • Achten Sie auf die Hygiene bei der Zubereitung von Lebensmitteln.
  • Verwenden Sie Wasser aus Flaschen nur, wenn deren Sicherungsring intakt ist.
  • Waschen Sie sich gründlich die Hände und verwenden Sie keine gebrauchten Handtücher.
  • Stehende Gewässer nur zum Schwimmen nutzen, wenn sie hygienisch aufbereitet werden und das bedeutet in der Regel: keine öffentlichen Schwimmbäder und Lagunen.

Impfschutz gegen Typhus – Planen Sie die Impfung rechtzeitig ein!

Die Impfung gegen Typhus schützt Sie nach einer einzigen Impfung zu etwa 50 bis 70 Prozent vor Ansteckung. Sie müssen die Impfung jedoch mindestens 2 Wochen vor Reiseantritt durchführen lassen. 

Nach 3 Jahren sollten Sie den Impfschutz auffrischen, wenn Sie weiterhin einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. 

 

Mehr zum Ablauf der Typhus-Impfung lesen Sie hier.

Impfung
Typhus

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