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Cholera

Die Darmkrankheit der Armenviertel.

Cholera – Häufig in Entwicklungsländern

Verunreinigtes Trinkwasser, verunreinigte Nahrungsmittel und vor allem mangelnde Hygiene machen es dem Bakterium Vibrio cholerae leicht: Die Durchfallerkrankung betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung in Afrika, kommt aber auch in Asien und Südamerika vor, wo eine gute Trinkwasser- und Nahrungsmittelversorgung oft fehlt. 

Schwere Erkrankungen sind vor allem bei Mangelernährung und geschwächtem Immunsystem häufig, ebenso, wenn man bereits an einer chronischen Darmerkrankung vorerkrankt ist. Für einen gesunden Reisenden aus Europa ist das Infektionsrisiko sehr gering. Cholera ist daher keine typische Reisekrankheit. 

Wenn Sie sich aber dauerhaft in einer entsprechenden Region aufhalten oder Vorerkrankungen mitbringen, kann eine Impfung für Sie trotzdem infrage kommen.

Übertragung der Cholera

Die Cholera wird von Mensch zu Mensch über Stuhlreste oder Erbrochenes übertragen. Menschen infizieren sich beispielsweise an verunreinigten Wasserstellen. Dann kann es zu einem größeren Ausbruch, einer Cholera-Epidemie, kommen. Den idealen Nährboden für Epidemien bilden beispielsweise Naturkatastrophen wie Überschwemmungen.

Ansteckungen bei direktem Kontakt zu einem Erkrankten, beispielsweise in einem Krankenhaus oder einem Flüchtlingslager, sind auch möglich. Es treten jedoch nur bei einem geringen Anteil der Infizierten Symptome auf. Nur bei wenigen davon werden die Symptome schwer. 

Kontaminiertes Wasser
Kontaktinfektion

Symptome der Cholera

Nach einer kurzen Inkubationszeit von 3 bis 6 Tagen zeigt sich die Cholera bei etwa 20 Prozent der Infizierten durch dünnflüssige Durchfälle und Erbrechen. Ist der/die Erkrankte bereits unterernährt oder gesundheitlich geschwächt, kann der Flüssigkeits- und Salzverlust lebensbedrohlich werden. Denn bei Cholera kann etwa 1 Liter Flüssigkeit pro Stunde verloren gehen. 

Der/die Infizierte braucht dann schnelle Hilfe, um Austrocknung, Kreislaufschock und Tod zu entgehen. Antibiotikum gegen die Bakterien und Flüssigkeitszufuhr mit Elektrolyten (Salzen) sind die gängige Therapie, die das Risiko, an Cholera zu sterben, auf 1 Prozent senkt.

Die Diagnose

Um eine Hepatitis A zweifelsfrei zu diagnostizieren, ist eine Blutuntersuchung notwendig. Dabei lassen sich Hepatitis-A-Antikörper und gegebenenfalls erhöhte Leberwerte nachweisen. Als Ergänzung wird oft eine Stuhlprobe durchgeführt.

Die Behandlung von Cholera

Die Therapie beruht vor allem auf einem schnellen und exakten Ausgleich des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts. Durch eine Antibiotikatherapie wird die Dauer des Durchfalls verkürzt und so die Flüssigkeitsverluste verringert.  

Schützen Sie sich: „Eine Cholera-Infektion bekommt man nicht, man holt sie sich.“

Dies gilt zumindest für durchschnittlich touristisch Reisende. Für diese ist eine Cholera-Impfung in der Regel nicht notwendig, wenn grundlegende Hygienemaßnahmen befolgt werden können. Wer seine Reise gesund antritt, ist auch vor der Cholera ziemlich sicher. 

Wenn Sie folgende Vorkehrungen im Umgang mit Lebensmitteln und Trinkwasser beachten, schützen Sie sich effektiv auch vor anderen häufigen Darmerkrankungen:

  • Trinken Sie nie unbehandeltes Wasser und verwenden Sie nur Eiswürfel aus sicherem Trinkwasser.
  • Salate und Rohkost können ein Risiko sein! Essen Sie Obst und Gemüse nur, wenn es geschält oder gekocht werden kann.
  • Meiden Sie rohe Lebensmittel, besonders tierische Produkte wie Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte in rohem Zustand – das Motto heißt: lieber gegart, gekocht, gebraten! 
  • Achten Sie auf die Hygiene bei der Zubereitung von Lebensmitteln.
  • Waschen Sie sich gründlich die Hände und verwenden Sie keine gebrauchten Handtücher.
  • Verwenden Sie Wasser aus Flaschen nur, wenn deren Sicherungsring intakt ist. 
  • Auch zum Zähneputzen besser kein einfaches Leitungswasser verwenden!
  • Öffentliche Schwimmbäder und Lagunen können in Cholera-Gebieten verunreinigt sein. Schwimmen Sie dort nicht, da sie dabei möglicherweise Wasser schlucken.

Die Impfung gegen Cholera – Ein Schluck Sicherheit

Die Immunität gegen Cholera erhalten Sie durch eine Schluckimpfung. Wenn Sie sich längere Zeit oder dauerhaft in einem Cholera-Gebiet aufhalten, ist die Impfung für Sie sinnvoll. In einem akuten Cholera-Ausbruchsgebiet ist die Impfung generell empfohlen, selten sogar auch Pflicht! Die Grundimmunisierung erhalten Sie durch 2 Schluckimpfungen im Abstand von mindestens 1 Woche. Mehr über den Ablauf der Impfung erfahren Sie hier.

Impfung
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